Wanderausstellung Holzbaupreis Eifel

Wie Häuser aus Holz hochwertige Architektur, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung miteinander vereinen, zeigt die Wanderausstellung Holzbaupreis Eifel.

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Termine


Besuchen Sie unsere Ausstellung an folgendem Termin:

VonBisOrtVeranstaltung
Mo, 29.11.21Fr. 10.12.21Foyer Kreishaus Euskirchen
Mo, 03.01.22So, 16.01.22Triangel, St. Vith / Belgien
Mo, 09.05.22Mo, 23.05.22FH Aachen
Weitere Termine sind in Planung und werden in Kürze hier veröffentlicht.

Traditioneller Baustoff neu interpretiert:

Heute setzen moderne mehrgeschossige Häuser aus Holz in privaten und öffentlichen Lebensräumen wichtige Impulse beim nachhaltigen und klimafreundlichen Bauen.

Einheimisches Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern wächst nach, bindet CO2, ist recyclingfähig und benötigt als Bauprodukt in der Regel weniger Energie bei der Herstellung und Entsorgung als Produkte aus anderen Materialien.  Es schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung in erheblichem Umfang und bietet aufgrund seiner hervorragenden technischen Eigenschaften innovative und zukunftsfähige Verwendungsmöglichkeiten. Das Prinzip der Nachhaltigkeit in der deutschen Forstwirtschaft und damit bei der Holzproduktion in Deutschland garantiert eine schonende und stetige Nutzung des Holzes. Dies sind nur einige wenige der Vorteile dieses umwelt- und klimafreundlichen Materials. Vieles spricht also für den Baustoff Holz!

Sie haben Interesse die Wanderausstellung in Ihrem Hause auszustellen? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ausstellung Foyer Kreishaus Euskirchen
Wanderausstellung Holzbaupreis Eifel
(Bildquellen: Wald und Holz NRW, Sören Laser)

Ziele

Holzbaupreis Eifel – Förderung und regionale Wertschöpfung durch Wettbewerb

Um die Wertschöpfung im Cluster Forst und Holz in der Eifelregion zu fördern, sowie die Potenziale von Bauen mit Holz im Bereich Klimaschutz aufzuzeigen, wurde der Holzbaupreis Eifel initiiert. Das Holzkompetenzzentrum Rheinland (HKZR), eine Kooperation von Wald und Holz NRW mit der Eifelgemeinde Nettersheim, das Holzbau Cluster Rheinland-Pfalz und der WFG Ostbelgien VoG Wirtschafts- & Regionalförderung haben sich hierfür in 2008 zusammengeschlossen. In Kooperation mit dem Kreis Euskirchen und dem Netzwerk Wald und Holz Eifel e.V. wurde 2008 der Holzbaupreis Eifel zum ersten Mal ausgelobt.

Hintergrund

Holzbaupreis Eifel

Die vierte Auslobung zum Holzbaupreis Eifel in 2020 markiert mit 56 Einreichungen einen Höhepunkt. Es zeigt sich an der Quantität und Qualität der Einreichungen, dass sich die Kontinuität in der Auslobung des Preises bewährt und dass das Engagement der Initiatoren richtig und wichtig ist. Themen wie Nachhaltigkeit, Ökologie und Energieeffizienz treten immer mehr in den Vordergrund. Der Umweltanspruch bleibt dabei nicht bei der bloßen Verwendung des klimafreundlichen Baustoffes Holz stehen. Neben der Sichtbarmachung der positiven Möglichkeiten des Bauens mit Holz für Mensch und Umwelt tragen die zahlreichen bei dem Wettbewerb eingereichten Innovationen dazu bei die breite Öffentlichkeit zu informieren, sowohl was die Holzbearbeitung, die Holzverarbeitung als auch die konstruktiven Möglichkeiten anbetrifft.

Wanderausstellung Holzbaupreis Eifel

Bei der vierten Ausgabe ist neben einer Printdokumentation eine sehr hochwertige Wanderausstellung entstanden. Intention der Auslober des Preises ist es, damit einen erweiterten Personenkreis zu erreichen: private Bauherren die aktuell dabei sind sich die eigenen “vier Wände” zu schaffen, aber auch diejenigen, deren Kinder in Kindergärten, in Schulen gehen oder andere öffentliche Gebäude besuchen (Rathäuser, Theater, etc.) – kurz gesagt die “breite” Öffentlichkeit soll angeregt werden auch beim eigenen Handeln nachhaltig und klimabewusst zu denken.

Bei der Konzeption und Umsetzung legte das Holzkompetenzzentrum Rheinland großen Wert auf Nachhaltigkeit und somit kam nur Holz infrage.

Nach dem Prinzip eines Baukastensystems ist es möglich, die aus sechzig Schautafeln, zwanzig Trägerbalken und vierzig Füßen bestehende Ausstellung je nach Bedarf zusammen zu stellen. Für die Schautafeln und Füße wurde 3-Schichtholz in Fichte, Buche und Wildeiche, für die Trägerbalken Brettschichtholz in Fichte verwendet.

Das System ist wiederverwendbar und kann für die kommenden Holzbaupreise oder auch andere Ausstellungen eingesetzt werden. Ausgeführt wurden die hochwertigen Schreinerarbeiten von der Holzbauwerkstatt des Regionalforstamtes Nationalparks Eifel.

Finanzierung: Wald und Holz NRW, Fachbereich V (Holzwirtschaft, Forschung, Klimaschutz)  

Holzkompetenzzentrum Rheinland (HKZR)

Das HKZR ist eine Kooperation des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde mit der Eifelgemeinde Nettersheim und gleichzeitig eine Schwerpunktaufgabe von Wald und Holz NRW.

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