Seminar Zukunft Laubholz: Neue Wege im modernen Holzbau

Laubholz als Zukunftsressource für den modernen Holzbau
Laubholz gewinnt als neue Rohstoffbasis für das Bauen mit Holz zunehmend an Bedeutung. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, veränderter Waldstrukturen und steigender Anforderungen an nachhaltiges Bauen rückt insbesondere die Frage in den Fokus, wie die Wertschöpfungskette zwischen Forstwirtschaft und Holzbau besser synchronisiert werden kann. Am Beispiel der Birke wird deutlich, welches Potenzial bislang ungenutzt bleibt und welche neuen Perspektiven sich für den modernen Holzbau eröffnen.
Doch kann die Antwort auf die Herausforderungen der Branche tatsächlich einfach „mehr Laubholz“ lauten? Diese Fragestellung bildet den Ausgangspunkt für eine differenzierte Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen des Materials. Gerade im Ingenieurholzbau bewegt sich der Einsatz von Laubholz derzeit im Spannungsfeld zwischen großem Materialpotenzial und fehlenden Bemessungsgrundlagen. Während die technischen Eigenschaften vieler Laubholzarten hohe Leistungsfähigkeit versprechen, fehlen häufig noch normierte Verfahren und ausreichende Praxiserfahrungen. Wie Laubholz dennoch bereits heute erfolgreich eingesetzt werden kann, zeigen aktuelle Projekte im modernen Holzbau.
Neben den fachlichen Vorträgen liegt ein wesentlicher Fokus auf den aktiven Diskussionen und dem Austausch von Erfahrungen zu „Best Practices“. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei.
Die Veranstaltung ist als Fortbildungsmaßnahme bei der Architektenkammer NRW mit 7 Fortbildungspunkten und bei der Ingenieurkammer-Bau NRW mit 6 Fortbildungspunkten anerkannt.
Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 6. Juli 2026 hier unten über den Reservierungs-Button.
Einladung
Flyer zum Seminar, PDF-Datei 2 MB
Anmeldung
Anmeldeschluss ist der 6. Juli 2026
Programm
Donnerstag, 09.07.2026
9:00 Uhr — Eintreffen der Teilnehmenden
— Begrüßungskaffee —
9:30 Uhr — Begrüßung —
Christoph Böltz, Leiter des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde.
Moderation: Dr. Stefanie Wieland, Wald und Holz NRW & Christoph Böltz, Wald und Holz NRW
9:45 Uhr
Dr. Stefanie Wieland, Wald und Holz NRW
Laubholz als neue Rohstoffbasis für das Bauen mit Holz – Warum die Synchronisation der Wertschöpfungskette Forst / Holz wichtig ist: Am Beispiel der Birke.
10:30 Uhr
Hansjörg Pohlmeyer, ehemals Leiter Holzbau-Cluster Rheinland-Pfalz
Dann nehmen wir doch einfach Laubholz (?)
11:20 Uhr — Kaffeepause —
11:35 Uhr
M. Eng. Tom Jansen, AZH | Aachener Zentrum für Holzbauforschung
Laubholz im Ingenieurholzbau – Zwischen Materialpotenzial und fehlenden Bemessungsgrundlagen
12:20 Uhr — Mittagspause —
13:05 Uhr
DI Georg Jeitler, Leiter Qualität & Innovation, HASSLACHER Gruppe
Einsatz von Laubholz im modernen Holzbau
13:50 Uhr
M.Sc. Til Lange, Projektingenieur – IT-Koordinator, Fast + Epp GmbH
Laubholz als Chance für den urbanen Wohnungsbau: Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt LaubÖkoLet
14:35 Uhr — Kaffeepause —
14:50 Uhr
Dipl. Ing. Architektin Tanja Frink ,Assoziierte Partnerin bei RKW Architektur + und M.Sc. RWTH Architekt Daniel Körner, RKW Architektur +
HOLZHYBRID – LEARNING BY DOING: Das i8 – Münchens erstes Holzhybridgebäude
15:35 Uhr
Dr.-Ing. Kevin Moreno Gata, RWTH Aachen University
Laubrohholz als Ressource für den modernen Holzbau
16:30 Uhr — Ausklang der Veranstaltung —
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